SL-Veranstaltungen zur Förderung der Primärprävention e.V.
LSBTIQ - lesbisch - schwul - bi - trans* - inter* - queer - Echte Vielfalt in Flensburg und im ganzen Norden.
Hier findet Ihr viele Informationen rund um queeres Leben und über unsere Arbeit und unsere Angebote.

Über uns & Projekte


Der Verein „SL-Veranstaltungen zur Förderung der Primärprävention e.V.“ wurde im Jahre 2003 in Flensburg gegründet. Seit dem kümmert er sich um die Belange von LSBTIQ (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter*, Queer) und arbeitet landesweit mit weiteren Initiativen und Institutionen zusammen. Er ist vom Finanzamt Flensburg als gemeinnützig anerkannt. Dem Verein ist es wichtig, die geschlechtliche und sexuelle Vielfalt der Menschen sichtbar zu machen sowie Möglichkeiten zur Auseinandersetzung und zur Anerkennung dieser Vielfalt zu schaffen.

Durchgeführte Projekte sind z.B. die erste Stolpersteinsetzung in Gedenken an die NS-Opfer des §175 StGB in Flensburg und die maßgebliche Beteiligung an der Gründung des Aktionsplans für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten Schleswig-Holstein. Seit dem Beitritt der Stadt Flensburg zum dazugehörigen „Bündnis für Akzeptanz und Respekt“ im März 2015 arbeitet der Verein eng mit der Stadt Flensburg zusammen. Mit der Europa-Universität und der Fachhochschule in Flensburg besteht ebenfalls eine enge Kooperation. So informiert der Verein bei den Erstsemesterbegrüßungen regelmäßig über die LSBTIQ Angebote in Flensburg und Umgebung.

Im Bereich der Gesundheitsprävention arbeitet der Verein eng mit der Aidsberatungsstelle der Norddeutschen Gesellschaft für Diakonie e.V. zusammen. Landesweit nimmt der Verein regelmäßig an den Straßenfesten der CSDs (Christopher-Street-Days) in Kiel und Lübeck teil und war maßgeblich am Gelingen des Projekts „Westküste denkt QUEER“ beteiligt. Hier liegen die Bereiche Werbung und Öffentlichkeitsarbeit und die Organisation einiger Veranstaltungen in der Verantwortung des Vereins.

Er veranstaltet regelmäßig die Schwulen & Lesben – Disco (S&L-Disco) im Kulturzentrum Volksbad in Flensburg. Die S&L-Disco ist eine der renommiertesten Veranstaltungen nördlich des Nord-Ostsee-Kanals und findet zweimal im Monat statt. Sie ist die einzige regelmäßig stattfindende Schwulen & Lesben – Disco in Schleswig-Holstein, die nicht kommerziell geprägt ist. Die Einnahmen der S&L-Disco werden wiederum für die Förderung von anderen primärpräventiven, Jugendhilfe oder kulturellen Veranstaltungen und Aktionen eingesetzt. Die Aidsberatungsstelle informiert dort regelmäßig über alle möglichen Themen und Fragen rund um Hepatitis, HIV, AIDS und andere Krankheiten, aber auch über Verhütungsmethoden und Testmöglichkeiten. Die S&L-Disco wurde im Jahr 1991 gegründet und im Jahr 2003 von der damaligen Aidshilfe Flensburg übernommen und weiterentwickelt. Regelmäßig nehmen ca. 150 Gäste an der S&L-Disco teil.
 

Auszug aus unserer Satzung:

§2.1: Der Zweck des Vereins ist die Förderung von Primärprävention, der Jugendhilfe und der Kunst. Sie umfaßt die Bereiche der Musik, der Literatur, der darstellenden Kunst sowie der kulturellen Veranstaltungen, wie Konzerte und Kunstausstellungen. Außerdem fördert der Verein die Bildung und Erziehung, indem er sich darum bemüht, die Allgemeinheit über Homosexualität aufzuklären, die weit verbreiteten Vorurteile über Schwule und Lesben abzubauen und der Allgemeinheit die Erkenntnis der Sexualwissenschaft zu vermitteln, dass homosexuelles und heterosexuelles Empfinden und Verhalten gleichwertige Ausprägungen der einen menschlichen Sexualität sind.

§2.3: (...) Die Zwecke des Vereins werden verwirklicht insbesondere
1. mittels Durchführung von oder Mitwirkung an öffentlichen Veranstaltungen,
2. durch Stellungnahmen zu sozialen, rechtlichen und politischen Fragen, die Schwule und Lesben betreffen,
3. durch Zusammenarbeit mit anderen Vereinigungen und Verbänden vergleichbarer Zielsetzung,
4. durch Aufklärungsarbeit mit Hilfe von Infoständen, öffentlichen Aktionen und ähnlichem,
5. durch Herausgabe von Publikationen und Verbreitung von Materialien zur Aufklärung über AIDS, Hepatitis und andere sexuell übertragbare Krankheiten,
6. durch die Unterstützung einer schwul-lesbischen Jugendgruppe und das Angebot von Freizeithilfen für schwule und lesbische Jugendliche,
7. durch die Bekämpfung der Diskriminierung Homosexueller und anderer Minderheiten. 

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